Bei der Blechumformung ist die elastische Rückfederung eine häufige technische Herausforderung. Sie bezeichnet die Abweichung zwischen dem tatsächlichen und dem gewünschten Biegewinkel nach dem Biegevorgang, die durch die Rückkehr der elastischen Verformung des Werkstoffs verursacht wird und die Produktgenauigkeit beeinträchtigt.
Die elastische Rückfederung hängt vor allem von der Streckgrenze, dem Elastizitätsmodul, dem Biegewinkel und dem Biegeradius des Materials ab. Je höher die Streckgrenze und je kleiner der Biegewinkel sind, desto ausgeprägter ist die elastische Rückfederung.
Zur Kontrolle der elastischen Rückfederung können folgende Maßnahmen ergriffen werden: Auswahl von Materialien mit einem höheren Elastizitätsmodul, Optimierung der Biegeprozessparameter (z. B. Erhöhung der Haltezeit) sowie Anwendung der Kompensationsbiegemethode (vorausschauende Berücksichtigung einer bestimmten Rückfederungsreserve).
Durch umfangreiche Prozessversuche hat unser Unternehmen umfassende Erfahrung bei der Kontrolle von Federungseffekten (Springback) gesammelt. Mit modernen Biegeanlagen können wir die Auswirkungen von Federungseffekten wirksam reduzieren und sicherstellen, dass die Biegegenauigkeit von Blechteilen den Konstruktionsanforderungen entspricht.